KOMA MODULAR alt

Mehr über Ener­gie­e­in­spa­run­gen und Wär­me­schu­tz - Anfor­de­run­gen an die Behe­i­zung der Gebäude:


Die meis­ten Objek­te müs­sen in unse­ren Tem­pe­ra­tur­lagen während des Groß­te­ils des Jahrs behe­izt werden.Bei den bewohn­ten und zivi­len Objek­ten wird dadurch die vor­geschrie­be­ne Wär­me­be­hag­li­ch­ke­it für Ver­brau­cher sichergestellt.

Bei den Industrie­ob­jek­ten wer­den die gefor­der­ten Wär­me­e­i­genschaf­ten der Arbe­itsum­ge­bung sicher­ges­tellt sowie oft auch die tech­no­lo­gischen Bedin­gun­gen zur Sicher­s­tellung des Produktionsprozesses.

Die wär­me­tech­nischen Anfor­de­run­gen für die meis­ten die­ser Räu­me wer­den durch das Bau­gese­tz vor­geschrie­ben, ein­schließ­lich des­sen Durchführungsvorschriften.

Eine Rei­he von Anfor­de­run­gen an die Arbe­itsum­ge­bung sind im Arbe­it­s­gese­tzbuch defi­niert, ein­schließ­lich des­sen Dur­ch­führun­gsvor­schrif­ten. Spe­zielle Anfor­de­run­gen bes­te­hen für Kühl- und Gef­rie­rob­jek­te. Die Anfor­de­run­gen für die ver­schie­de­nen Kühl- und Gef­rie­rob­jek­te wer­den durch die Norm ČSN 14 8102 Wär­mei­so­lati­o­nen von Kühl- und Gef­rierhäusern“ vorgeschrieben. 

Die Auße­nwand der Objek­te muss die Anfor­de­run­gen in Bez­ug auf Ener­gie­e­in­spa­run­gen und Wär­me­schu­tz in der Form erfüllen, dass das gefor­der­te Mik­ro­kli­ma gewähr­leis­tet wird und dass glei­ch­ze­i­tig die Heiz- bzw. Kli­ma­ti­sie­run­gskosten mini­ma­li­siert werden. 

Fol­gen­de wär­me­tech­nischen Grun­dwer­te in Bez­ug auf die Iso­lati­on von Auße­nwän­den wer­den durch die betre­f­fen­den Bauvor­schrif­ten vorgeschrieben:

  • der niedri­gs­te Inne­no­ber­flä­chen-Tem­pe­ra­turwert der Konstruktion
  • der Wär­medurchläs­si­g­ke­it­sko­ef­fi­zi­ent (früher die Wär­me­bestän­di­g­ke­it der Konstruktion)
  • die Gesam­tja­hresbi­lanz in Bez­ug auf die Kon­densati­on und die Men­ge des kon­densier­ten Was­ser­dam­pfs in der Konstruktion 
  • der messba­re Wär­me­ver­brauch (früher die Gesam­twär­me­cha­rak­te­ris­tik des Objekts)

Durch das Bau­gese­tz wird in § 47 aufer­le­gt, welche Pro­duk­te für die Objek­te verwen­det wer­den dürfen: 

  1. Für das Bau­ob­jekt dür­fen nur solche Kon­struk­ti­o­nen geplant und verwen­det wer­den, durch deren Eigenschaf­ten in Bez­ug auf die Eig­nung des Bau­ob­jekts für den geplan­ten Zweck garan­tiert wird, dass das Bau­ob­jekt bei korrek­ter Aus­führung sowie kon­ti­nu­ier­li­cher War­tu­ng während des­sen voraus­gese­tz­ter Nut­zun­gsdauer die Anfor­de­run­gen an die mecha­nische Fes­ti­g­ke­it und Sta­bi­li­tät erfüllt wer­den sowie an die Brand­si­cherhe­it, an die Hygi­e­ne, an den Gesund­he­its- und Umwelt­schu­tz, an die Nut­zun­gs­si­cherhe­it (ein­schließ­lich der Nut­zung von Per­so­nen mit ein­geschränk­ten Bewegun­gs- und Ori­en­tie­run­gs­fähi­g­ke­i­ten), an den Lärm­schu­tz, an die Ener­gie­e­in­spa­rung und an den Wärmeschutz. 
  2. Die Eigenschaf­ten der Pro­duk­te für das Bau­ob­jekt, die von wesent­li­cher Bede­u­tung für die Endqua­li­tät des Bau­ob­jekts sind, müs­sen ent­spre­chend den betre­f­fen­den Vor­schrif­ten in Bez­ug auf die im Absatz 1 genann­ten Anfor­de­run­gen über­prüft werden.

Die ener­ge­tischen Anfor­de­run­gen an Bau­ob­jek­te wur­den früher durch die Norm ČSN 73 0540-2 bes­ti­mmt. Der­ze­it sind die Anfor­de­run­gen an die ener­ge­tischen Eigenschaf­ten von Bau­ob­jek­ten im Gese­tz Nr. 4062000 Slg. über den Ener­gie­haushalt“ bzw. in der Verord­nung Nr. 2192001 Slg. fest­ge­le­gt, in wel­cher die Details in Bez­ug auf die Ener­gi­e­nu­t­zun­g­se­f­fek­ti­vi­tät beim Wär­me­ver­brauch in Gebäu­den“ fest­ge­le­gt wird. 

In die­ser Verord­nung ist der gefor­der­te messba­re Wär­me­ver­brauch beim Behe­i­zen von Gebäu­den fest­ge­le­gt sowie die Doku­men­te, durch welche die ener­ge­tischen Eigenschaf­ten von Bau­ob­jek­ten nach­gewie­sen wer­den. Dabei han­delt es sich um Ener­gie­auswei­se. Es sind hier zwei Ener­gie­ausweis­ty­pen aufgeführt:

  • die Date­nan­ga­ben des Ener­gie­auswei­ses - für Wohn­ge­bäu­de
  • die Date­nan­ga­ben des Ener­gie­auswei­ses - für Gebäu­de im ter­tiären sowie im Industrie- und Landwirtschaftssektor