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Mobile Passkontrollkabinen für das Kreuzfahrtterminal in Reykjavík


13 mobile Kabinen, fünf Wochen Produktionszeit und ein Transport über den Nordatlantik. Für das neue Kreuzfahrtterminal Vör in Reykjavík, Island, haben wir speziell konzipierte Einheiten für die Passkontrolle von Kreuzfahrtpassagieren gefertigt. Ihr größter Vorteil ist die Mobilität, die eine flexible Anpassung der Raumaufteilung an wechselnde betriebliche Anforderungen ermöglicht.

Klassifizierung:Spezialmodule
Baujahr:2026
Client:Stólpi
Land:Island
Technische Spezifikation: Produktionszeit: 5 Wochen
Anzahl der Module: 13
Nutzfläche: 40 m2
Kauf/Miete:Kaufobjekte

Das neue Kreuzfahrtterminal Vör am Skarfabakki in Reykjavík wurde 2026 als erstes speziell für Kreuzfahrtpassagiere errichtetes Terminal Islands eröffnet. Gleichzeitig handelt es sich um die erste neue Passagiereinrichtung, die seit 60 Jahren in der isländischen Hauptstadt entstanden ist. Zur Ausstattung des Terminals gehören auch 13 mobile Passkontrollkabinen aus der Produktion von KOMA MODULAR.

Jede Kabine hat Grundrissabmessungen von 2,2 × 1,7 Metern und bietet Platz für zwei Mitarbeiter der Passkontrolle. Bei der Fertigung kamen hochwertige und widerstandsfähige Materialien zum Einsatz, darunter Alubond-Verbundplatten und Fundermax-Hochdrucklaminatplatten (HPL). Alle 13 Einheiten wurden innerhalb von fünf Wochen vollständig fertiggestellt und anschließend als einsatzbereite Einheiten nach Island transportiert.

Eine Besonderheit des Projekts ist die Mobilität der einzelnen Kabinen. Obwohl sie innerhalb des Terminals aufgestellt sind, sind sie nicht dauerhaft an einen festen Standort gebunden. Mithilfe eines Gabelstaplers können sie je nach aktuellem Bedarf versetzt werden – sogar zwischen verschiedenen Geschossen. Dadurch kann der Betreiber die Anordnung der Passkontrollbereiche flexibel anpassen und die Kabinen künftig gegebenenfalls auch für andere Zwecke nutzen.

Eine weitere Herausforderung stellte die Logistik dar. Die fertiggestellten Einheiten wurden in Seecontainern nach Reykjavík transportiert. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse war beim Verladen höchste Präzision erforderlich. Zudem musste die Ladung für den Seetransport sorgfältig gesichert werden.

Das Projekt im Kreuzfahrtterminal Vör zeigt, dass sich die Prinzipien der Modulbauweise auch im kleineren Maßstab erfolgreich einsetzen lassen. Die mobilen Kabinen verbinden eine robuste Konstruktion mit kurzer Fertigungszeit und der Möglichkeit, bei Bedarf jederzeit an einen anderen Standort versetzt zu werden. Damit bieten sie eine flexible Lösung für die sich wandelnden Anforderungen moderner Verkehrsinfrastruktur.

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